Achtsamkeit in alle Gesellschaftsbereiche!

 

Wir verstehen Achtsamkeit als eine Grundhaltung und Fähigkeit, die das Potenzial hat, uns selbst, unser Zusammenleben und unsere Gesellschaft grundlegend positiv zu verändern.

Deshalb teilen wir die Vision einer Gesellschaft, in der Achtsamkeit im Bildungsbereich, im Gesundheitswesen, in Wirtschaft und Politik eine wesentliche Rolle spielt.

Warum ist uns das wichtig?

Die gegenwärtigen Herausforderungen in unserer Gesellschaft sind groß und drängend  – im Finanz- und Wirtschaftssystem, im Umgang mit unserer Umwelt, in den großen sozialen und politischen Fragen.

Dabei zeigt sich deutlich: Aus einer Logik von Angst und Ego entstehen immer wieder Ergebnisse, die eigentlich niemand will.

Zugleich teilen immer mehr Menschen die Erfahrung: Wenn wir aus unserer eigenen Mitte, innerem Frieden und Verbundenheit heraus leben, finden wir die Kraft und die Kreativität für wirklich neue Lösungen. Achtsamkeit kann dafür ein Schlüssel sein.

Es tut sich schon viel im Bereich Achtsamkeit

Zehntausende Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben heute bereits eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis, hunderttausende haben mit dem Thema immer wieder Kontakt.

In den letzten Jahren sind unzählige ermutigende Einzelinitiativen entstanden. Die Projekte, die Achtsamkeit in Schulen, Kindergärten oder in den Gesundheitsbereich bringen, gehen in die Tausende. Immer mehr Organisationen bieten Achtsamkeitsprogramme für ihre MitarbeiterInnen an.

In etlichen Ausbildungen und Berufen spielt Achtsamkeit inzwischen eine zentrale Rolle - insbesondere im Coaching, im Weiterbildungsbereich und in Sport, Therapie und Gesundheit. Die Angebote für Achtsamkeitsseminare, -trainings und Retreats sind allgegenwärtig.

Warum braucht es dann noch Verbände?

Die Menschen, die schon heute Achtsamkeit leben, und die zahllosen Einzelinitiativen bilden das Fundament für die gesellschaftliche Veränderung, die wir uns wünschen. Gemeinsam haben wir eine Chance, nicht nur uns selbst und unsere unmittelbare Umgebung zu verändern, sondern auch den gesellschaftlichen Rahmen, der unsere Zukunft maßgeblich mitbestimmen wird.

Für Ansprechpartner in Politik, Schulsystem, Gesundheitswesen und Medien macht es dabei einen entscheidenden Unterschied, ob eine Initiative aus einigen wenigen Menschen besteht – oder eine Organisation mit vielen hundert Mitgliedern im Rücken hat.

Mehr hier: Die Kräfte bündeln

Mindful Nation

Eine Inspiration für Deutschland, Österreich und die Schweiz ist die Initiative „Mindful Nation UK“: Politiker, die selbst Achtsamkeit praktizieren, haben sich in Großbritannien über Parteigrenzen hinweg im Rahmen der „Mindfulness All-Party Parliamentary Group“ (MAPPG) zusammengeschlossen. Sie arbeiten intensiv mit Jon Kabat-Zinn und haben schon viel erreicht. So wurde z.B. eine Resolution „Achtsame Nation Großbritannien“ verabschiedet: Ihr Ziel ist es, Achtsamkeit in alle Gesellschaftsbereiche zu bringen. Konkret heißt das:

  • Die Ausbildung von TherapeutInnen mit Achtsamkeitsschwerpunkt wird vorangetrieben.
  • Lehrschulen bereiten den Weg für Achtsamkeitslehre in der Schule. Achtsamkeitstrainings für LehrerInnen werden möglich gemacht.
  • Junge Menschen bekommen Zugang zu kostenfreien Online-Programmen, die sie beim Erlernen der Achtsamkeitspraxis unterstützen.
  • Der konkrete Nutzen von Achtsamkeit wird in der Zusammenarbeit mit Arbeitgebern beworben, um sie dazu zu motivieren, diese als Vorbilder im Unternehmen an die MitarbeiterInnen weiterzugeben.
  • Ministerien unterstützen Achtsamkeitsprogramme für MitarbeiterInnen – insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Strafjustiz – um Stress zu bekämpfen und die Effektivität zu steigern.
  • Achtsamkeitsbasierte Therapieverfahren für StraftäterInnen werden angeboten.

Die Achtsamkeitsverbände arbeiten aktiv daran, das auch in Deutschland und Österreich zu erreichen - mehr dazu hier.

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