Wie leite ich Achtsamkeitsmeditationen und Achtsamkeitsübungen an?

Was sich insgesamt bewährt hat, ist das Hören von Anleitungen von Achtsamkeitsübungen erfahrener Achtsamkeitslehrer (z.B. Dr. Christiane Wolf, Dr. Britta Hölzel, Nicole Stern, Lienhard Valentin, Esther & Johannes Narbeshuber usw.). Schau hier, welcher Stil der Achtsamkeitsübungen dir gefällt. Dann kannst du im zweiten Schritt eine Anleitung für eine Achtsamkeitsübung aussuchen und dir genaue Notizen machen mit Formulierungen, die dir und deinen Achtsamkeitsübungen entsprechen. So kommst du zu einer Anleitung von Achtsamkeitsübungen, die zu dir passen. Übe diese bis du sie verinnerlicht hast und sie ohne Skript/ablesen vermitteln kannst.

Allgemein gibt es bei Achtsamkeitsübungen eine ganz eigene Wortwahl. Wenn du dir verschiedene Ausdrücke aneignest, kannst du die Achtsamkeitsübungen für die Teilnehmenden vereinfachen. Anfangs mag dies vielleicht ungewohnt sein. Du möchtest möglichst einladend und offen anleiten. Du könntest daher sagen:

Beispielformulierungen…

  • Infinitiv: „Die Augen schließen sich.“ oder „Wenn sich das richtig anfühlt, die Augen sich schließen lassen.“
  • Auch Optionen, zum Beispiel: „Entscheiden, ob für diese Meditation die Augen besser offen oder geschlossen sind.“ oder „Die Augen können offen oder geschlossen sein.“

 

Gestalte die Anleitungen von Achtsamkeitsübungen und Hinweisen so wenig wertend wie möglich, da sonst immer jemand dabei ist für den oder die dies nicht so ist:

  • Zum Beispiel: „Den nächsten wunderbaren Atemzug wahrnehmen“ Nicht für jeden ist ein Atemzug in Achtsamkeitsübungen wunderbar. Dies gilt auch für negative Erfahrungen, zum Beispiel: „Sich bewusst werden, wie der Lärm draußen an den Nerven zerrt.“ Die Erfahrung zeigt, dass Lärm sehr unterschiedlich wahrgenommen wird.

 

Nun wünschen wir Dir viel Spaß beim Anleiten von Achtsamkeitsübungen!

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