Das Prinzip von Achtsamkeit/Mindfulness wurde in vielen verschiedenen Traditionen und Forschungsansätzen entdeckt und weiterentwickelt. In der neurowissenschaftlichen, medizinischen und psychologischen Forschung und Praxis spielt Achtsamkeit/Mindfulness ebenso eine Rolle wie im Training von SpitzensportlerInnen und Führungskräften oder in den großen Religionen der Menschheit.

Es gibt deshalb eine Vielzahl von unterschiedlichen, gleichermaßen berechtigten Definitionen und Schwerpunktsetzungen.

Die in den gemeinnützigen Verbänden für Achtsamkeit/Mindfulness Deutschland und Österreich vertretenen Menschen und Organisationen halten die folgende Formulierung als gemeinsamen Nenner für gut genug. Je nach persönlichem Hintergrund wird man eine Definition des Begriffs für sich noch einmal anders und differenzierter ausdrücken. Das begrüßen wir ausdrücklich.

Unser Anliegen ist nicht Normierung – sondern Verbindung, Austausch und Bündelung unserer Kräfte in aller vorhandenen Vielfalt.

Achtsamkeit/Mindfulness...

  • ist eine Form von Aufmerksamkeit bzw. von klarem, wachem Bewusstsein.
  • bezieht sich auf die Inhalte und die Qualität unseres Bewusstseins im gegenwärtigen Moment.
Inhalte unseres Bewusstseins können z.B. Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle, Willensimpulse und Handlungen sein

Wir lernen durch Achtsamkeit, wacher und genauer mitzubekommen, was in uns und um uns vorgeht.

Die Qualität unseres Bewusstseins ist dabei neugierig, offen und akzeptierend (statt wertend)

Wir üben durch Achtsamkeit, dem, was in uns vorgeht, freundlich und neugierig gegenüber zu treten und werten uns und andere weniger dafür ab, was und wie wir sind.

Im gegenwärtigen Moment:

Wir können immer mehr und immer leichter bei dem bleiben, was jetzt gerade passiert – anstatt permanent gedanklich abzuschweifen.

  • trägt dazu bei, dass wir bewusster entscheiden können, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und was wir tun.
  • kann man lernen.

 

Literatur/ Ressourcen zum Thema

MITGLIED WERDEN

Profitieren Sie von unserer Community