Das Wort Achtsamkeit ist in aller Munde, aber was impliziert eigentlich die Haltung der Achtsamkeit? Wie kann sie ausgebildet werden und welche Bedeutung hat sie für den pädagogischen Kontext?

Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, in verschiedenen dialogischen,  kontemplativen und szenischen Übungen deren Wirkung „am eigenen Leib“ zu erspüren. Das ist die Voraussetzung dafür, Achtsamkeitsphasen in den Unterricht integrieren zu können.

Viele Lehrende sehen heute, wie notwendig und hilfreich die Einführung von Achtsamkeitspraktiken im Schulunterricht wäre. Sie verzweifeln jedoch daran, ein Konzept zu entwickeln, wie sie Achtsamkeit in ihre turbulente und stressige Lehrpraxis vor Ort einführen können. Patricia Jennings greift Ihnen genau hier unter die Arme. Sie destilliert ihre langjährige Erfahrung als Lehrerin, Schulinspektorin, Dozentin und Wissenschaftlerin zu einem praktischen Leitfaden für den Unterricht. Achtsamkeit wird so nicht zu einer weiteren Aufgabe im ohnehin schon von Ansprüchen überfrachteten Unterricht.

Der Fokus der achtsamkeitsbasierten therapeutischen Arbeit liegt auf der Akzeptanz im "Hier und Jetzt". Dadurch erlernen Kinder und Jugendliche die Fähigkeit, die "Dinge des Lebens" klar zu sehen, körperliche Empfindungen und Gefühle achtsam und mitfühlend zu bemerken und zu verändern. Entwicklungspsychologische und neurobiologische Grundlagen der Krankheitsbilder (z. B. AD(H)S, Depression, chronische Erkrankungen)
werden ins Gespräch gebracht mit der Praxis der Achtsamkeit. 

In unserer heutigen, stark leistungsorientierten Gesellschaft stoßen Lehrerinnen und Lehrer oft an ihre Belastungsgrenze. Dieses Seminar ist eine Entdeckungsreise, auf der wir mittels Achtsamkeit bewusst entschleunigen und zu uns selbst finden. Lernen Sie verschiedene Formen der Achtsamkeitspraxis kennen und erfahren Sie, wie sich diese auf einfache Weise in Ihren Alltag integrieren lassen.

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